Das obds-wien FORUM 2/12 lädt zum Thema „Entwicklung einer eigenständigen grundlegenden Theorie der Sozialen Arbeit“ ein und soll Lust auf Gedankenexperimente machen. Genügt es der Sozialarbeit ein Sammelplatz für und von Bezugswissenschaften zu sein, oder will sie ihre wissenschaftlichen Konzepte eigenständig entwickeln? Zum Einstieg in das Thema wird DSA Friederike Löbl eine erste Fassung eines Theoriekonzepts vorstellen.
Forschungsbegeistert? Fertig studiert und an Theorie noch immer interessiert? obds-wien lädt im Anschluss, bei einem Glas Wein, zur Gründung eines Lesekreises (koordinierende Person/en werden gesucht!).
Langjährige Berufstätigkeit im klinischen Bereich und die alltäglich stattfindende Auseinandersetzung mit Medizinern, Psychologen , Pflegepersonen, Pädagogen, Juristen u.ä.m. stellten eine Herausforderung dar, die Soziale Arbeit zu positionieren und abzugrenzen, um das Handlungsfeld der Sozialarbeit als eigenständige Profession zu bestellen. Diese Situation und die unbefriedigende Wissenschaftslandschaft in Bezug auf Soziale Arbeit führten zur Formulierung dieses aus der Praxis geschöpften Ansatzes. Gerade heute, wo die Ausbildung zur SozialarbeiterIn an den Fachhochschulen auf die Spezialisierung in unterschiedliche Fachgebiete der Sozialarbeit abzielt, gewinnt die Entwicklung einer grundlegenden eigenständigen Sozialarbeitstheorie an Bedeutung! Ein Artikel über dieses Denkmodell erschien kürzlich in „Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit“ /TuP (62. Jg., H. 4, Aug.2011).
( 2 Mai 2012 )
