Aktuelles im Bereich...

Aktuelle Beiträge:

  • 1. Wiener Armutskonferenz

    Armut.findet.Stadt. - Eine Konferenz des Wiener Armuts-Netzwerks

    13. und 14. Juni 2013
    WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien


    WS 1 Armut macht krank & Krankheit macht arm – Gesundheit & Armut

    Moderation: Susanne Pospischil (Neunerhaus)

    Inputs: Livia Mutsch   (Neunerhaus)
    Barbara Waidhofer  (Dialog)

    Moderation Weltcafe: Susanne Pospischil  (Neunerhaus)

    Armut verringert die Chance auf ein gesundes Leben. Gesundheit und Lebensdauer in Österreich sind nach wie vor stark von der sozialen Lage abhängig. Armuts-/Ausgrenzungsgefährdete Menschen sind  doppelt  so  häufig  mehrfach  gesundheitlich  eingeschränkt. (EU-SILC 2011)
    Ein Schlaglicht auf die komplexen Zusammenhänge und Ideen diese unheilige Allianz aufzubrechen.

    WS 2 Wien ist happy, dass Du kommst. Wirklich? Migration & Armut

    Moderation: Zoreh Ali-Pahlavani (Arbeiterkammer Wien)

    Inputs: Judith Hörlsberger    (MigratInnenzentrum)
    Regina Rischan     (Integrationshaus)
    Ferdinand Koller   (Bettlerlobby)

    Moderation Weltcafe: Zoreh Ali-Pahlavani  (Arbeiterkammer Wien)

    Wien ist schon sehr lange eine Einwanderungs-Stadt. Aber nützen wir auch diesen Reichtum an Kulturen, Geschichten und Sprache? Oder müssen die „Neuen“ erst einmal  arm bleiben? Damit die schlechtesten Jobs ums wenigste Geld gemacht werden? Damit die „Ziegl-Behm“ von gestern ihren Status gegen die „Kolarics“ von heute verteidigen können? Und haben Städte nicht auch einmal frei gemacht? Und MigrantInnen immer arm?

    WS 3 Frauenarmut?… Frauen & Armut

    Moderation: Eva van Rahden (Bildungsraum Sophie)

    Inputs: Sybille Pirklbauer  (Arbeiterkammer Wien)
    Irma Lechner  (Autonome Österreichische Frauenhäuser)
    NN   (Armutsbetroffen)

    Moderation Weltcafe: Eva van Rahden   (Bildungsraum Sophie)

    Männer und Frauen sind unterschiedlich von Armut und der ökonomischen Krise betroffen. Armut stellt sich für die Geschlechter anders dar und hat andere Auswirkungen. International wird auch von einer Feminisierung der Armut gesprochen. Armut hat viele Gesichter. Besonders von Armut betroffen sind Migrantinnen, Alleinerzieherinnen und alte Frauen. Welche Ursache und Auswirkungen hat dies? Und welche Maßnahmen wären wünschenswert?

    WS 4 Die nockerten 4 Wänd – leistbarer Lebensraum & Armut

    Moderation: Maria Sommeregger (WBDS)

    Inputs: Lorenz Lederer  (Wohndrehscheibe)
    Katharina Kirsch-Soriano da Silva   (Caritas Grätzleltern  angefragt)
    Renate Kitzmann  (Fawos)

    Moderation Weltcafe: Maria Sommeregger  (WBDS)

    Mieten, Energiekosten und Lebensmittelpreise steigen, nur die Löhne nicht. Viele BezieherInnen von BMS haben einen Job, können sich die Miete aber trotzdem nicht leisten. Damit das Leben leistbar bleibt braucht es dann manchmal dringend Unterstützung, doch von wem? Kann eine Stadt gesamtwirtschaftliche Entwicklungen alleine auffangen? Zumindest für die Ärmsten? Und: Wie wichtig ist der Zugang diesen Beihilfen?

    WS 5 Einmischen, mitmischen – mission impossible? Partizipation & Armut

    Moderation: Eugen Bierling-Wagner (Österreichische Armutskonferenz)

    Inputs: Johanna Feest  (hpe)
    Axel Tigges  (Kupfermuckn)

    Moderation Weltcafe: Michaela Moser   (Ilse-Arlt-Institut)

    Das Leben in Armut bedeutet Stress: Mit dem Geld auskommen, keine Fristen zu versäumen, da und dort billiger durch zu kommen. Dann doch noch einen Job zu finden, der mehr abwirft. Damit sich das verändert, wäre vielleicht auch Engagement gefragt. Sich engagieren und organisieren. Bei einer Initiative andocken und für politische Ziele kämpfen. Aber: Wann? Und: Wo? Woher kommen die Infos und wer steckt dahinter?

    WS 6 Armut + Verwaltung = Armutsverwaltung?

    Moderation: Bernhard Litschauer-Hofer (Wiener Armuts-Netzwerk)

    Inputs: NN  (AMS angefragt)
    Ulrike Knecht  (FH Campus Favoriten)
    Andrea Schober  (GPA-djp/prekäre Beschäftigung)
    NN   (Armutsbetroffen angefragt)

    Moderation Weltcafe: Bernhard Litschauer-Hofer  (Wiener Armuts-Netzwerk)

    Die Bescheide sind elendslang und unverständlich, doch sie bestimmen das „arme“ Leben. Aber sollten sie dann nicht verständlich geschrieben sein? Und: Wenn die Behörde was entscheidet, muss das noch nicht richtig sein. Wer aber hilft bei der Rechtsdurchsetzung, wenn ich alleine das nicht schaffe? Eine Ombudsstelle? Und warum lande ich ständig im Call-Center, wenn ich „meine SachbearbeiterIn“ erreichen will? Und was genau bitte ist ein Fördervertrag?

  • Tagesseminar – Getrennt und doch gebunden. Bindungen von Pflege- oder Adoptivkindern

    Einladung zum Seminar von und mit Dr. Hermann Scheuerer-Englisch:
    Getrennt und doch gebunden.
    Bindungen von Pflege- oder Adoptivkindern
    Samstag, 19. Oktober 2013, 9.00 bis 17.00 Uhr
    Kolpinghaus Währing, Gentzgasse 27, 1180 Wien
    Eltern-Kind-Bindungen sollen die kindlichen Grundbedürfnisse nach Schutz, Sicherheit, Ermutigung und Halt
    sicherstellen. Die Bereitstellung einer „sicheren Basis“ und eines „sicheren Hafens“ helfen dem Kind,
    Gefährdungen, Belastungen und Krisen zu bewältigen und beeinflussen elementar die Gehirnentwicklung des
    Kindes. Sichere Bindungen sind damit die Grundlage für gelingende Entwicklungs- und Anpassungsprozesse des
    Kindes.
    Pflegefamilienbetreuung und manchmal auch Adoption finden meist im Kontext fehlender Sicherheit und Fürsorge
    und sogar Bedrohung des Kindes in seiner Herkunftsfamilie statt. Adoptiv- und Pflegeeltern sowie Fachleute der Jugendhilfe brauchen deshalb Grundlagenwissen über sichere und unsichere Bindungsmuster und die Kennzeichen von Bindungsproblemen und –störungen, die das Kind als Anpassung an seine Situation entwickelt hat. Die Unterbringung in einer anderen Familie bedeutet selbst bereits einen wesentlichen Eingriff in die Bindungsentwicklung eines Kindes. Die daraus entstehenden Folgen beim Kind, der Bindungsaufbau in der Pflege-/Adoptivfamilie, und der Umgang mit den bereits bestehenden Beziehungen des Kindes sind wichtige Themen für die neue Familie. Versteht man das Kind und sein Verhalten aus seiner inneren Welt heraus, kann man ihm in der Jugendhilfe und in der Pflege- und Adoptivfamilie besser gerecht werden.
    Themen des Seminars sind:
    •  Grundlegende Konzepte und Befunde der Bindungstheorie
    • Elterliches Verhalten zum Aufbau sicherer Bindungen
    • Merkmale sicherer und unsicherer Bindungsmuster
    • Desorganisation von Bindung und Bindungsstörungen
    • Verlust von Bindungspersonen und Bindungsaufbau in der neuen Familie
    • Folgerungen für die Gestaltung der Beziehungen zum Pflegekind und zu speziellen Fragen, z.B. Übergänge
    • Besuchskontakte, therapeutische Hilfen etc.
    Zum Referenten:
    Dr. Hermann Scheuerer-Englisch, geb. 1957, Dipl.-Psychologe, Psychotherapeut, Familientherapeut;
    Leiter der Erziehungs- Jugend- und Familienberatungsstelle d. KJF Regensburg, Lehrbeauftragter Universität
    Nürnberg-Erlangen. Arbeitsschwerpunkte/Veröffentlichungen u.a. zu Entwicklungspsychologie, Familientherapie, Scheidung,
    Pflegefamilien und Erziehungsberatung
    Termin: Samstag, 19. Oktober 2013, von 9:00 bis 17:00 Uhr,
    Ort: Kolpinghaus Währing, Gentzgasse 27, 1180 Wien
    Kosten: € 55,- für Vereinsmitglieder/ € 110,- für Nichtmitglieder
    Zielgruppe: Pflege- und Adoptiveltern, professionelle Fachkräfte, die mit der Thematik befasst sind.
    Anmeldungen ab sofort per Post, Fax oder E-Mail z.H. Andrea Hanel-Rosenberg
    Eltern für Kinder Österreich, Ottakringer Str. 217 – 221, 1160 Wien
    Fax: 01/368 71 91 – 318
  • Tagesseminar – Lass mich los und halt mich fest. Was können und sollen Pflege- und Adoptiveltern als „sichere Basis“ anbieten?

    Im Rahmen enger, unterstützender Bindungsbeziehungen werden elementare menschliche Grundbedürfnisse erfüllt
    und Überforderungssituationen für das Kind bewältigbar. In den Bindungsbeziehungen machen Kinder die
    wesentlichen Erfahrungen, die sie zu zufriedenen, sozialen und handlungsfähigen Menschen machen.
    Problematische Erfahrungen von Pflege- und Adoptivkindern und ihre besondere Situation mit “zwei Familien”
    führen häufig zu schwierigen und widersprüchlichen Beziehungsmustern gegenüber den Pflege- und Adoptiveltern.
    Verhaltensauffälligkeiten und vielfältige Regulationsprobleme im Erleben und Verhalten der Kinder sind die Folge.
    Ihre Verhaltensweisen sind nicht leicht zu verstehen und oftmals können die Kinder unterstützende Angebote und
    die Fürsorge der Pflege- und Adoptivfamilie nicht annehmen. Dies fordert die Pflege- und Adoptiveltern in ihren
    Beziehungsangeboten und -haltungen stark heraus.
    Im Tagesseminar werden neben entwicklungspsychologischen Grundlagen und Ergebnissen der Pflege- und
    Adoptivfamilienforschung praktische Hinweise zur Beziehungsgestaltung referiert und viel Platz dem Thema
    gewidmet das von den Eltern immer wieder als besonders belastend und herausfordernd beschrieben wird: Der
    Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten traumatisierter Kinder.
    Seminarinhalte:
    •  Aspekte des Bindungsaufbaus in der neuen Familie vor dem Hintergrund von Traumatisierungen und der Reinszenierung alter Bindungsmuster
    • Typische Verhaltensauffälligkeiten der Kinder (Neurobiologische Folgen, posttraumatische Reaktionen, Regulationsprobleme)
    • Elternfähigkeiten zum Umgang mit typischen Verhaltens- und Erlebensweisen
    • Eigene Erfahrungen und Fragen können eingebracht werden. Idealerweise haben Interessenten das Basisseminar „Bindungen von Pflege- und Adoptivkindern“ bereits besucht.
    Zum Referenten:
    Dr. Hermann Scheuerer-Englisch, geb. 1957, Dipl.-Psychologe, Psychotherapeut, Familientherapeut;
    Leiter der Erziehungs- Jugend- und Familienberatungsstelle d. KJF Regensburg, Lehrbeauftragter Universität
    Nürnberg-Erlangen; Arbeitsschwerpunkte/Veröffentlichungen u.a. zu Entwicklungspsychologie, Familientherapie, Scheidung,
    Pflegefamilien und Erziehungsberatung
    Termin: Freitag, 18. Oktober 2013, von 9:00 bis 17:00 Uhr,
    Ort: Kolpinghaus Währing, Gentzgasse 27, 1180 Wien
    Kosten: € 55,- für Vereinsmitglieder / € 110,- für Nichtmitglieder
    Zielgruppe: Pflege- und Adoptiveltern, professionelle Fachkräfte, die mit der Thematik befasst sind und das Basisseminar „Bindungen“ bereits besucht haben. Anmeldungen ab sofort per Post, Fax oder E-Mail z.H. Andrea Hanel-Rosenberg
    Eltern für Kinder Österreich, Ottakringer Str. 217 – 221, 1160 Wien. Fax: 01/368 71 91 – 318
  • Wbds- Forum – Gertrude Czipke stellt ihre Diplomarbeit vor

    “Die SchreibmaschinentäterInnen” Die Wiener Jugendfürsorge in den Jahren 1945 bis 1970 und ihr Beitrag zur Durchsetzung einer gegen Mädchen, Frauen, “uneheliche” Mütter und deren Kinder gerichteten Geschlechterordnung“

    Wann: 23.5.2013

    Um 18:00

    Wo: obds 6, Mariahilferstr.81/1/14

    In geschichtlicher Perspektive steht Soziale Arbeit in einer Kontinuität, die bis zur Verfolgung  von „Asozialen“, Armen, „(sexuell) Verwahrlosten“ und „Psychopathen“ zurückreicht.  Obwohl sich die gegenwärtige Jugendhilfe ganz anders definiert, legt die vorgestellte Studie nahe, dass konkrete  Distanzierung nicht geleistet wurde und – auch nach Jahrzehnten – noch wünschenswert wäre.

    Vor allem jene Traditionen, die sich über das Jahr 1945 ungestört fortsetzen konnten, schreien nach einem radikalen, nach einem expliziten Bruch.

    Das historische Misslingen dieses Bruches zwingt zu gesellschaftlicher Reflexion.

    Im Rahmen der Veranstaltung beim Berufsverband der SozialarbeiterInnen sollen die damals zugrundeliegenden Traditionslinien / Argumentationsfiguren / Vorgangsweisen über anschauliche Beispiele vermittelt werden; Ziel wäre es, die Bedeutsamkeit der „Jugendfürsorge“ im politisch-gesellschaftlichen Zusammenhang – über die selbstdefinierte Zielsetzung hinaus – klarer zu bestimmen.

  • Einladung zum 5. Theorie-Jour-Fixe

    Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,

    im Anschluss an einen Vortrag im OBDS im vergangenen Jahr zum Thema „Entwicklung einer eigenständigen, generellen und gleichzeitig spezifischen Sozialarbeits-Theorie“ wurde ein Theorie-Jour-Fixe gestartet, um Raum für Diskussion zu schaffen. In der letzten SiO (Sozialarbeit in Österreich) wurde der erste Teil eines Artikels zu diesem Thema veröffentlicht.

    Der nächste Jour-Fixe wird am

    Mo., 6.5.2013, 18:00 Uhr

    wieder in den Räumen des OBDS, 1060 Wien, Mariahilferstr.81/Stg.1/14 stattfinden.

    Die Moderation übernimmt dankenswerterweise Olga Zechner.

    Wer Interesse hat, ist herzlich eingeladen.

    Koordination: Friederike Löbl

    friederike.loebl@chello.at

  • Einladung zur 5. JOBMEILE am Dienstag den 30.4.2013 mit Pressekonferenz

    Am Tag der Arbeitslosen präsentieren die Caritas Wien und andere Trägerorganisationen konkrete Jobangebote für langzeitarbeitslose Frauen und Männer. Bei Essen und Trinken in gemütlicher Caféhaus-Atmosphäre informieren sie Mitarbeiter von Caritas Wien, AMS Wien, Bundessozialamt, MA40 oder WAFF und weiteren Organisationen über Beschäftigungsprojekte und Beratungs-einrichtungen.
    Auch für nicht von Arbeitslosigkeit betroffene Menschen bietet dieser Tag die Gelegenheit, sich umfassend über die Angebote der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu informieren und sich über die aktuellen arbeitsmarktpolitischen Entwicklungen auszutauschen.

    Zusätzlich bieten die carlas noch ein Extra: als kleines Zeichen der Solidarität mit Menschen auf Arbeitssuche gibt es 20% Rabatt auf Produkte der carlas und 50% Rabatt auf Speisen und Getränke bei Vorlage Ihrer AMS Terminkarte.

    WANN: Dienstag, 30.04.2013, 11 – 15 Uhr
    WO: carla mittersteig, Mittersteig 10, 1050 Wien

  • Hilfswerk Enquete – weiterführende Details

    Was brauchen Erziehung und Bildung heute?
    Über veränderte Bedingungen des Aufwachsens
    und die neuen Herausforderungen für Eltern,
    Erziehende und Institutionen.
    Freitag, 26. April 2013, 10.00– 14.00 Uhr
    Sky Stage im Tech Gate Vienna
    Donau-City-Straße 1,1220 Wien (U1 Station Kaisermühlen)
    Information und Anmeldung: Tel. 01/40442

    Wir dürfen Sie an unsere Veranstaltung am 26. April 2013 im Tech Gate Vienna erinnern und übermitteln anbei weiterführende Details zum Programm und organisatorische Hinweise.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Wir bitten um Anmeldung bis 18. April 2013.
    Begrenzte Teilnehmerzahl. Freier Eintritt.

    Was brauchen Erziehung und Bildung heute?

    Über veränderte Bedingungen des Aufwachsens und die neuen Herausforderungen für Eltern, Erziehende und Institutionen.

    Ist Erziehung heute wirklich schwieriger als früher? Warum hilft uns die Fülle an Wissen und Ratgebern oft nicht weiter? Was machen wir falsch, obwohl wir nur das Beste wollen? Werden Kinder heute früher erwachsen? Wird Erziehung in der Praxis vom Kommerz regiert? Nehmen uns die Medien Erziehung zunehmend aus der Hand? Welche Rolle kommt Institutionen wie der Schule zu? Was sind die ausschlaggebenden Kriterien für Bildungserfolg? Wo liegt die Verantwortung der Eltern, der Lehrer? Wie steht es um schulbegleitende Angebote in Österreich? Nachmittagsbetreuung, Schulsozialarbeit, Schulpsychologie? Und wie steht es um die Jugendwohlfahrt in Österreich? Welche Rolle kommt der offenen Jugendarbeit zu? Wo steht Österreich in diesen Fragen? Und was muss für die Zukunft getan werden?

    Kommen Sie zur Hilfswerk Enquete und diskutieren Sie mit uns. Es geht um entscheidende Fragen der Zukunft. Wir laden Sie ein, mit uns Zukunft zu gestalten.

    09.30 Uhr        EinlassCheck In I Get Together
    kleiner Begrüßungsimbiss

    10.00 Uhr        Begrüßung I Eröffnung

    OTHMAR KARAS
    Präsident Hilfswerk Österreich, Abgeordneter zum Europäischen Parlament

    Impulse

    CHRISTINE HENRY-HUTHMACHER

    Impuls 1
    Über das Aufwachsen mit Konsum und Medien als Herausforderung für heutige Erziehung
    Aktuelle Bedeutung von Konsum und Medien, schwindende Grenzen zwischen Jugend und Erwachsensein, Kontrollverlust und Erziehungsparadoxon

    Impuls 2
    Wahrnehmungen und Erfahrungen im Schulalltag von Eltern und Lehrern
    ausgewählte Ergebnisse einer aktuellen Studie im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin und der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. (2013)


    GERALD KOLLER


    Impuls 3
    Jenseits des platonischen Ideals der Erziehung?
    Oder: Wie Beziehungsbildung heute gelingen kann …
    aktuelle Bedeutung, praktische Erkenntnisse und wirksame Konzepte der Beziehungsbildung bei der Arbeit mit jungen Menschen in Schulen, Zentren, Institutionen und Gemeinden

    Expertendiskussion I Publikumsfragen

    13.30 Uhr        Zusammenfassung I Ausblick Verabschiedung

    14.00 Uhr        Schluss


    Christine Henry-Huthmacher
    , Expertin, Autorin und Herausgeberin zahlreicher einschlägiger Studien und Publikationen. Darunter „Eltern – Lehrer – Schulerfolg. Eine sozialwissenschaftliche Untersuchung.“ im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin (2013) und “Erziehung in der Wohlstandsgesellschaft. Aufwachsen mit Konsum und Medien.“ (Konrad-Adenauer-Stiftung, 2013).

    „Der hauptsächliche Wandel der Kindheit im 20. Jahrhundert ist nicht der zur Reformpädagogik, sondern der zur kommerziellen Kindheit.“ fasst Henry-Huthmacher zusammen und „Experten lassen Erziehende oft mit zwiespältigen Botschaften zurück. Wir brauchen zeitgemäße Konzepte und einen realistischen Zugang zu Erziehungsfragen.“.


    Gerald Koller
    , Experte, Pädagoge, Lehrbeauftragter, Autor, Ashoka Fellow. Entwickelte insbes. für präventive Jugendarbeit „Landkarten“ für Beziehungsbildung in Schulen, Betrieben, Gemeinden, Regionen. Mitarbeit beim Aufbau moderner Suchtprävention in Österreich sowie der peer group education. Konzeption des international anerkannten „risflecting“-Ansatzes in der Rausch- und Risikopädagogik. Publikationen u.a.: „Spring … und lande, Landkarte für Rausch- und Risikopädagogik“ (2012), „Beziehungen leben, Auf dem Weg zu einem neuen Miteinander“ (gem. m. Wögerbauer, G., 2012).

    „Die moderne Gesellschaft hat – ohne es zu wollen – in vielen Bereichen der Erziehung das Ende des platonischen Modells eingeläutet: Kinder und Jugendliche wissen heute mehr über Computer, Moden und aktuelle Musiktrends als ihre Eltern … .“ stellt Koller fest. Und weiters: „Natürlich gilt es, Grenzen zu setzen … . Aber wie diese Grenzen gesetzt werden, das macht die Qualität von Erziehung aus.“

    www.hilfswerk.at

  • Fortbildungsreihe “Werkstatt Gesundheit und Wohnen”

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Interessierte, liebe FreundInnen

    Das zweite Semester der Fortbildungsreihe “Werkstatt Gesundheit und Wohnen” hat begonnen!

    Falls Sie noch Interesse haben, melden Sie sich an unter www.gesundheit-wohnugslosigkeit.at
    Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

    Die nächsten Seminare sind:


    Visit your Neighbour – Haus Gänsbachergasse,
    ”wieder wohnen” GmbH

    Führung durch das Übergangswohnhaus
    für volljährige wohnungslose Frauen, Männer
    und Paare
    Wann: 17. April 2013, 13.00–16.00 Uhr
    Wo: Haus Gänsbachergasse,
    Seminarleitung: Heimo Rampetsreiter, Einrichtungsleiter
    Kosten: EUR 15,–



    Umgang mit Suchtmitteln in
    Einrichtungen
    Konzepte und Erfahrungen im Umgang
    mit Drogen in Einrichtungen/Themen und
    Problemstellungen an der Nahtstelle Wohnungslosenhilfe
    und Drogenarbeit
    Wann: 25./26. April 2013,
    Do 17.00–20.30; Fr 9.00–17.00
    Wo: AWZ-Soziales Wien GmbH
    Seminarleitung: Sabine Lazansky, R3, ASB
    Wien
    Rebecca Nachbagauer, Inhaltliche Leiterin
    Konnex, Sucht- und Drogenkoordination Wien
    GmbH
    Kosten: EUR 80,–



    Gesundheit für wohnungslose Frauen
    Frauenspezifische Ansätze in Beratung und
    Betreuung/Frauengerechte Rahmenbedingungen
    schaffen/Ansätze für die praktische
    Umsetzung in meiner Einrichtung
    Wann: 16./17. Mai 2013,
    Do 17.00–20.30; Fr 9.00–17.00
    Wo: FEM Frauengesundheitszentrum
    Ignaz Semmelweis-Frauenklinik
    Seminarleitung: Michaela Kaiss, FEM
    Manuela Oberegger, FSW, Fachbereich Betreutes
    Wohnen
    Kosten: EUR 80,–


    Hier lesen Sie das gesamte Fortbildungsprogramm

    Wir danken den Fördergebern Fonds Gesundes Österreich, Wiener Gebietskrankenkasse und dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz für die finanzielle Unterstützung!

    Das druckfrische Programm können Sie unter plattform@fem.at oder 01/476 15-5771 bestellen.

    Liebe Grüße,

    Ihr Team der Wiener Plattform Gesundheit und Wohnungslosigkeit

    Kontakt

    Institut für Frauen- und Männergesundheit
    Frauengesundheitszentrum FEM, Männergesundheitszentrum MEN
    Bastiengasse 36-38
    1180 Wien

    T: 01/476 15-5771
    F: 01/476 15-5779
    E: plattform@gesundheit-wohnungslosigkeit.at
    ZVR: 650474385

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